Trockenes Auge mit Gelée royale behandeln!

Gelee Royal kann ei trockenen Augen helfen
Gelee royal bei trockenen Augen Bild: Goodluz, BS

Gelée royale bei trockenen Augen

Das so genannte „trockene Auge“ (Keratoconjunctivitis sicca oder Sicca-Syndrom) hat leider eine steile Karriere hinter sich gebracht. Unsere Großeltern kannten dieses Problem noch nicht, heute ist es die häufigste Erkrankung in der Augenheilkunde. Das Problem ist ein Mangel an Tränenflüssigkeit.

Was ist ein trockenes Auge?

Immer mehr Menschen leben mit dem Gefühl, „etwas im Auge“ zu haben. Weil ihre Tränenproduktion gestört ist, leiden sie unter einem Fremdkörper- oder Trockenheitsgefühl. Die Augen brennen, sie schmerzen möglicherweise auch, sind gereizt und gerötet. Der Augenarzt empfiehlt zur Abhilfe normalerweise künstliche Tränen, benetzende Augentropfen also. Manchmal müssen die Tränenwege auch gespült werden oder kleine Stöpsel, so genannte Plugs, werden eingesetzt. Wer die Beschwerden nach dem Motto „Augen zu und durch“ ignoriert, ist schlecht beraten: Das trockene Auge ist keine harmlose Befindlichkeitsstörung, sondern die häufigste Ursache für eine Hornhaut-Perforation!

Studie mit Gelée royale

Wenn die Tränendrüsen nicht mehr richtig gut funktionieren, wird dies oft als Alterungsprozess betrachtet. Imker sind schon lange überzeugt, dass der regelmäßige Konsum von Gelée royale nicht nur die Energie steigert, sondern auch Alterungsprozesse verlangsamen kann. Vor diesem Hintergrund ist es gut nachvollziehbar, warum eine Gruppe japanischer Augenärzte kürzlich eine Untersuchung mit Gelée royale unternahm. Das Bienenprodukt wurde nicht etwa direkt am Auge eingesetzt, sondern die Ärzte untersuchten die Effekte der Einnahme von Gelée royale auf das trockene Auge.

Dazu führten sie eine prospektive, randomisierte, doppelblinde und placebokontrollierte Studie durch. In die Alltagssprache übersetzt bedeutet das: Sie hatten sich vorher überlegt, welche Wirkungen sie sich vorstellten (prospektiv),

die 43 Studienteilnehmer (Alter: 20-60 Jahre) wurden zufällig (randomisiert) auf zwei Gruppen aufgeteilt. Weder Arzt noch Teilnehmer wussten, wer zu welcher Gruppe gehörte (doppelblind). Die eine Gruppe bekam täglich sechs Tabletten mit je 1.200mg Gelée royale, die andere ein Scheinpräparat (placebokontrolliert). Alle 43 teilnehmenden Patienten im litten unter Symptomen, die für ein „trockenes Auge“ sprachen. Sie wurden zu Anfang, nach vier Wochen und zum Studienende nach 8 Wochen augenärztlich untersucht. Dabei wurde zum Beispiel die Aufreißzeit des Tränenfilms gemessen, es wurde nach Schäden an der Hornhaut gesucht und die Patienten wurden nach Beschwerden gefragt.

In der Gelée-royale-Gruppe erhöhte sich das Tränenvolumen während der Studie signifikant, ohne dass die Patienten von Nebenwirkungen berichteten.

Dieses positive Ergebnis deckt sich mit den Ergebnissen eines parallel durchgeführten Tierversuchs.

Wir brauchen Tränen!

Im Auge sitzen Tränendrüsen, die für die Produktion von Tränenflüssigkeit zuständig sind. Die Tränen sind nicht nur zum Weinen da, sie erhalten die Augen auch gesund. Hornhaut und Bindehaut sind empfindlich und müssen feucht gehalten werden, damit nicht jede winzige Unebenheit und jedes Staubkörnchen Stress verursachen. Zusätzlich schwemmt die Tränenflüssigkeit Fremdkörper aus.

Der Feuchtigkeitsfilm, den die Tränenflüssigkeit auf das Auge legt, besteht aus drei Komponenten: Schleim, Wasser und Fett. Sogar an das Immunsystem ist die Tränenflüssigkeit angedockt: Sie enthält Antikörper, die Bakterien und Viren abwehren. Bewegt wird sie durch den Lidschlag, mit dem die Flüssigkeit gleichmäßig über die Augapfeloberfläche verteilt wird.

Krankheitsursachen

Einerseits werden verschiedene reizende Faktoren als ursächlich ausgemacht. Bildschirmarbeit, Feinstaub, Zugluft oder Zigarettenrauch zum Beispiel. Andererseits sind da noch die inneren Faktoren. Mit dem Alter und hormonellen Veränderungen werden die Schleimhäute trockener. Eine unzureichende Ernährung kann zu Vitaminmangel-Situationen führen und Schlafmangel stresst sowieso.

Auch verschiedene Medikamente können die Tränenproduktion abschwächen, etwa die Pille, Betablocker, Mittel gegen Allergien (Antihistaminika) und Augentropfen gegen Bindehautreizungen.

 

Quelle: Inoue S, Kawashima M, Hisamura R, Imada T, Izuta Y, Nakamura S, et al. (2017) Clinical Evaluation of a Royal Jelly Supplementation for the Restoration of Dry Eye: A Prospective Randomized Double Blind Placebo Controlled Study and an Experimental Mouse Model. PLoS ONE 12(1): e0169069. doi:10.1371/journal.pone.0169069

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