Varroa-Bekämpfung durch Wärme

Varroamilben auf Bienenlarve Varroamilben führen zu Erkrankungen der Bienen

Michael Broser lebt in Oberösterreich, wo er Geschäftsführer einer Elektrotechnikfirma ist, die Produkte wie Kleinwindkraftanlagen und LED– Beleuchtungen zur Energieproduktion und -optimierung anbietet. Seit einem Jahr ist er Hobbyimker. Er bekämpft Varroa-Milben durch Wärme. Ruth Auschra führte für www.proplis-honig.de ein Gespräch mit ihm.

Herr Broser, wie sind Sie zur Imkerei gekommen?
Broser: Im vorigen Jahr waren die Bestäubungsergebnisse bei meinen Kirschen- und Marillenbäumen sehr dürftig. Dem wollte ich in diesem Jahr wirksam entgegentreten. Im März habe ich einige Imkerkurse besucht und mir auch gleich drei Bienenstöcke zugelegt. In den Kursen hörte ich dann einerseits viel Schreckliches über die Varroa-Milbe und ihre Folgen. Andererseits erfuhr ich aber auch, dass es da super chemische Mittel gibt, die diesen Schädling erfolgreich in Schach halten. Mittel, die angeblich alle völlig unbedenklich für Mensch und Biene sind. Das klang in meinen Ohren wie ein Märchen. Durch meine Recherche musste ich jedoch feststellen, dass Märchen leider oft nicht wahr werden. Die Milbenbekämpfung mittels Oxal- oder Ameisensäure u.a. ist meiner Meinung nach nicht mit einer biologischen Bienenhaltung vereinbar und dank immer größerer Resistenzen auch sicher nicht zukunftsorientiert. Ich habe vor drei Jahren mit dem Anbau von Gemüse im eigenen Garten begonnen. Dabei verzichte ich ganz auf Chemie und Hybridpflanzen. Mittlerweile habe ich über 200 verschiedene Samen. Diese Sammlung hege, pflege und erweitere ich ständig. Und so will ich es auch mit meinen Bienen tun.

Also haben Sie nach Alternativen zur chemischen Bekämpfung von Varroa gesucht.

Broser: Genau. Bei meinen Nachforschungen bin ich dann auf die thermische Varroa-Bekämpfung gestoßen, und dabei auf Peter Wohlmuth, der schon im Jahre 2004 seinen Varroa Kill auf den Markt gebracht hat. Leider ist es aus gesundheitlichen Gründen zwischenzeitlich sehr ruhig um ihn geworden.

Was ist der Varroa Kill?
Broser: Das ist ein thermisches Varroa-Bekämpfungsgerät mit zwei verschiedenen Einsatzmöglichkeiten. Entweder wird es für Brut inklusive Bienen verwendet oder nur für die Brut alleine. Das Aufheizen der Brut zusammen mit den Bienen praktiziert Peter Wohlmuth schon seit vielen Jahren erfolgreich an seinen Bienenstöcken. Das Gerät wird dabei direkt im Bienenstock installiert, das Flugloch bleibt immer offen; so können die Bienen auch aus dem Bienenstock flüchten.

Was sind die Vorteile der Hyperthermie?
Broser: Mit der hyperthermischen Milbenbekämpfung kann der Imker seine Bienen erntezeitunabhängig, also je nach Bedarf behandeln. Er kann dabei auch präventiv vorgehen, um so vorab schon den Varroa-Befall und damit auch das Infektionsrisiko durch Viren zu reduzieren. Der Einsatz von Chemikalien wird ja wegen der Rückstandsgefahr nur außerhalb der Honigerntezeit angeraten. Ein unverzögertes Handeln bei starkem Befall ist meiner Meinung nach jedoch das Wesentlichste, da sich die Milben mit jedem Brutzyklus zumindest verdoppeln. Jedes Zuwarten stellt da für die Bienen eine Belastung dar. Darüber hinaus wird heutzutage in der Landwirtschaft und Tierhaltung schon viel zu sorglos die Chemie-Keule geschwungen. Mit der Hyperthermie haben wir eine echte Alternative, die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit vereint. Davon können sowohl Mensch als auch Tier profitieren.

Wie wendet man das Gerät an?
Broser: Die Heizplatte des Varroa Kill wird unter die erste Zarge platziert, ein Mikroprozessor regelt die Temperatur. Peter hatte sein Varroa Kill auch schon mit einem Lüfter zur besseren und gleichmäßigeren Wärmeverteilung weiterentwickelt, aber nicht mehr auf den Markt bringen können. Mit seiner Unterstützung werde ich das Gerät mit integriertem Lüfter jetzt auf den neuesten Stand der Technik bringen. Wichtig ist zum Beispiel eine computergestützte Temperaturkontrolle. Damit sollte eine sehr preisgünstige und universell einsetzbare Lösung entstehen, die der Imker für die Brut alleine oder – wenn er das möchte – auch zusammen mit den Bienen anwenden kann.

Ich habe gelesen, dass diese Art von Überwärmung nicht funktionieren kann, weil die Bienen auf zu viel Wärme mit Kühlung reagieren. Wie sehen Sie das?
Broser: Sie haben Recht, dass Bienen bei zu viel Wärme mit Kühlung reagieren. Um dieses Problem zu umgehen und den Bienen auch den Stress des Erhitzens zu ersparen, erwärme ich bei den momentanen Versuchen mit dem neuen, modifizierten Varroa Kill II nur die Waben mit der Brut. Das heißt, ich kehre die Bienen vorher ab. Von Peter weiß ich allerdings, dass seine Bienen nach Einsatz des Varroa Kills wohlauf sind und die Anzahl der Milben ist sowohl in der Brut als auch auf den Bienen stark reduziert. Im Gegenteil zum sonstigen Einsatz mit Chemie sehe ich hier ein viel geringeres Stress- und Gefahrenpotential für Mensch und Biene.

Gibt es denn schon Erfahrungen damit, wie erfolgreich dieses Gerät Milben vernichtet?

Broser: Peter nimmt bei seinen Bienenstöcken seit vielen Jahren überhaupt keine Chemie für die Varroa-Bekämpfung, auch nicht für die so genannte Restentmilbung vor dem Winter. Die alleinige thermischen Behandlung mit dem Varroa Kill reicht bei Ihm aus um die Bienen gesund und munter über den Winter zu bringen.

Und wie weit sind Sie mit der Entwicklung?
Broser: Mein Ziel ist es, den Imkern eine chemiefreie Lösung zur Milbenbekämpfung bereitzustellen, die verständlich, handlich und günstig in der Beschaffung ist. Ich will, dass der Imker möglichst sein normales Equipment benutzen kann, um Kosten zu sparen. Die Brutwaben werden zur thermischen Behandlung deshalb in eine vorhandene leere Beute gesetzt. Varroa Kill II wird dann einfach von oben in die Beute gestellt, egal ob Zander oder Einheitsmaß usw. Voraussichtlich Ende 2014 wird die Serienproduktion starten. Ich bin gerade dabei, es an meinen Bienenstöcken zu testen.

22 Kommentare zu Varroa-Bekämpfung durch Wärme

  1. Bernhard Ringler // 29. Oktober 2014 um 21:33 // Antworten

    Hallo, das hört sich sehr gut an und ich habe auch großes Interesse an diesem Gerät; können sie mir sagen ab wann und wo man es bestellen kann und was es ca. kostet??

    • Dr. med. Andreas Kappl // 31. Oktober 2014 um 12:41 // Antworten

      Hallo Herr Ringler,
      vielleicht fragen sie nochmal in drei Wochen nach, dann kann ich noch konkretere Aussagen machen.
      Mit freundlichen Grüßen
      Andreas Kappl

  2. Josef Wuschnig // 1. November 2014 um 19:04 // Antworten

    Hallo,
    Ich habe heuer ebenfalls mit der Imkerei angefangen und interessiere mich sehr für diese Lösung.
    Sobald das Gerät verfügbar ist bitte um Nachricht, wo und zu welchem Preis man es beziehen kann.
    Besten Dank im Voraus
    J. Wuschnig

  3. Erwin Schlotthauer // 3. November 2014 um 21:03 // Antworten

    Endlich etwas Bewegung am Markt bezüglich Hyperthermie, in welchem Preissegment wird sich das Gerät bewegen ??
    freundliche Grüße
    Erwin Schlotthauer
    Fierling 12
    4550 Kremsmünster

    • Dr. med. Andreas Kappl // 3. November 2014 um 21:24 // Antworten

      Hallo Herr Schlotthauer,

      soweit mir jetzt bekannt ist, soll das Gerät

        deutlich

      unter 1000,- Euro liegen. Jedenfalls so, dass man es sich noch leisten kann. Ich berichte, sobald ich mehr weiß.

      Viele Grüße
      Andreas Kappl

  4. Hallo,
    Wir freuen uns sehr über das Interesse am Varroa Kill II. Nähere Informationen gibt es hier: http://www.silentfuturetec.at/index.php/varroa-kill-ii
    Der Einführungspreis beträgt 594 €, Lieferzeitraum ist ab Januar 2015.
    Weitere Fragen sind gerne jederzeit willkommen!
    Viele Grüße
    Michael Broser
    0699 180 166 56

  5. hab mit großem Interesse den Artikel in Bienenaktuell gelesen und ersuche um weitere Erfahrungsberichte und den verlauf der weiteren Entwicklung.

  6. Herbert Glockner // 20. November 2014 um 14:49 // Antworten

    Habe mit interese den Breicht über den Varroa Kill gelesen.
    Ich versuche seit einiger Zeit von der Chemie loszukommen,somit wäre der Varroa Kill vieleicht das richtige Gerät.
    Frage: 1 was kostet das Gerät ?
    2 220 Volt oder auch 12 Volt
    3 wo ? und (ab) wann kann man es kaufen.
    Mit freundlichem Gruß H. Glockner

  7. Ich verwende den Varroacontoller schon seit einiger Zeit u. habe gute Erfahrungen damit.
    Ihr Gerät wäre so wie ich es sehe eine Verbesserung u. Vereinfachung.
    Ich bitte um Information wann dieses Gerät erhältlich ist.
    Auch zum Testen??
    Bin ausgebildeter Imker u. Wanderlehrer
    Mit imkerlichen Grüßen

  8. thomas rupperti // 22. November 2014 um 12:22 // Antworten

    bin sehr an dem gerät interessiert .
    ich bin neu – imker in Villach.
    erbitte mitteilung ,wann und wo ich dad great ansehen und ggfls kaufen kann
    danke

  9. Ich arbeite mit ÖBW Magazinen mit 2 Räumen a‘ 12 Waben. Heuer habe ich von 45 Völkern durch die lange Bruttätigkeit im Herbst trotz Ameisensäure Behandlung im August – September mit dem Nassenhaider Verdunster 34 Völker durch die Varroen verloren, die Völker zogen einfach aus. Soweit ich es mitbekommen habe wird die Heizeinheit unten auf das Bodenbrett gelegt, dann werden die Brutwaben entweder mit oder ohne Bienen eingehängt bis zu 2 Magazine übereinander also in meinem Fall mit 24 Brut Waben, oben wird ein Leermagazin aufgesetzt und dahinein kommt die Einheit mit den 2 Lüftern und dem Thermostat. Jetzt habe ich noch einige Fragen: 1. warum dauert die Behandlung mit aufsitzenden Bienen 2,5 Stunden und die 2. mit Brutwaben ohne Bienen 3,5 Stunden? Wird evtl. vorhandene Offene Brut geschädigt oder sogar abgetötet, es ist ja meistens auch noch etwas offene Brut vorhanden. Wie viele % an Varroen in den Brutwaben werden ca. abgetötet und wieso bleiben überhaupt noch lebende Varroen über nach der Wärmebehandlung? Ist der Behandlungserfolg bei beiden Behandlungen gleich hoch? Auf jeden Fall würden im 1. Fall auch die auf den Bienen aufsitzenden Varroen abgetötet. Ich möchte auf jeden Fall so einen Varroa Kill II anschaffen damit es mir nicht nächstes Jahr wieder so geht. Ich müßte bei 45 Völkern alle Brutwaben mit oder ohne Bienen entnehmen auf Raten immer 24 Rämchen und dann zu Hause wo ich einen Stromanschluß habe 2,5 – 3,5 Stunden behandeln und dann wieder zurückbringen oder Ableger damit machen. Evtl. würden wir auch für den Verein einen Varroa Kill II anschaffen welchen sich die Mitglieder ausleihen könnten. BIO Imkerei Herbert Bartl

    • Dr. med. Andreas Kappl // 26. Dezember 2014 um 18:23 // Antworten

      Hallo Herr Bartl,

      ich gebe ihre Anfrage gerne an Herrn Broser weiter.
      Viele Grüße nach Österreich

    • Dr. med. Andreas Kappl // 6. Januar 2015 um 18:59 // Antworten

      Hallo Herr Bartl,

      gerne gebe ich ihnen die Antwoort von Herrn Broser weiter.

      Sehr geehrter Herr Bartl,
      Zunächst einmal bedaure ich den Verlust von Ihren 34 Völkern sehr. Heuer war wirklich ein schlimmes Varroa Jahr. Ich habe von vielen Imkern gehört denen es ähnlich ergangen ist, einige mussten sogar einen Verlust von 100% hinnehmen. Das ist wirklich furchtbar.

      Zur Frage zu der Funktionsweise: Der Varroa Kill II besteht aus einem Heizgerät und dem dazugehörigen Steuerungsgerät (mit dem Sie die gewünschte Funktion auswählen können). Grundsätzlich verfügt der Varroa Kill II über 3 Funktionen. Man kann entweder den ganzen Bienenstock mit Bienen (max. 2 Zargen gefüllt mit Rähmchen), oder rein die Brutwaben behandeln. Zusätzlich gibt es eine weitere Funktion zum schonenden Auftauen von kristallisiertem Honig.

      Das Heizgerät kann man einfach oben in eine Leerzarge auf den Bienenstock aufsetzen und dann wird der Deckel wieder oben zugemacht. So kann man den ganzen Bienenstock, samt Bienen behandeln. Dabei lassen wir immer ein kleines Fluchtloch beim Flugloch offen, damit die Bienen weiter arbeiten, oder bei Bedarf nach draußen flüchten können. Bei der Behandlung des ganzen Stockes, müssen Sie keine Rähmchen umhängen, der Stock so wie er ist wird behandelt.

      Sie können, müssen aber nicht, auch mittels Brutwabenentnahme arbeiten. Dazu werden die gewünschten Brutwaben (bitte vor allem auf verdeckelte Brut achten) aus dem Stock entnommen und in Leerzargen gesetzt. Das Gerät kommt auch hier oben auf.

      Die Dauer der Behandlungen resultiert aus unseren Tests und ist nötig, damit sich die warme Luft auch bis in die Brutwaben hinein verteilen kann. Dort sitzen ja bekanntlich die meisten Milben zur Vermehrung. Die Behandlungszeit im Datenblatt ist leider vertauscht. Da es bei der Behandlung des ganzen Stockes zwangsläufig zu einer Interaktion mit den Bienen kommt, ist hier, um dem Entgegenzuwirken, die Behandlungszeit länger angesetzt. Die Bienen können etwa versuchen zu Kühlen, oder durch Ihre Bewegung im Bienenstock die Luftzirkulation ein wenig behindern.

      Wir können leider auch keine 100% Garantie zur Vernichtung aller Varroen geben, das kann auch keine andere Behandlungsmethode, soweit wir wissen. Bei der Behandlung mittels Brutentnahme, werden bei richtigem Einsatz normalerweise eigentlich alle Milben getötet. Die Bienen werden hier nicht behandelt, also bleiben auch auf Ihnen die Milben über. Bei der Behandlung des ganzen Stockes wird zwar das gesamte Bienenvolk behandelt, wir lassen jedoch ein Fluchtloch offen, damit die Bienen im Fall flüchten können, so können natürlich auch ein paar Milben überleben. Selbst wenn man 100% der Milben vernichtet, kann es durch äußere Umstände auch schnell wieder zu einer Re-Invasion der Varroa kommen. Hier hat das Hyperthermiegerät entscheidende Vorteile, da Sie es jederzeit einsetzen können und so oft Sie wollen. Man muss weder auf die Honigernte warten, noch Angst vor Rückständen haben. Darüberhinaus empfehlen wir den Einsatz des Varroa Kill II auch als Prophylaxe, bevor Sie einen hohen Befall der Varroa feststellen. Dies ermöglicht die Milbenpopulation von Anfang an klein zu halten und so der Verbreitung von Krankheiten gleich vorab weniger Chancen zu geben. Natürlich kann es auch trotz Einsatz von Hyperthermie zu Ausfällen bei den Völkern kommen, etwa durch Spritzmittel, oder schwere Krankheiten. Das haben wir leider auch nicht in der Hand.

      Allerdings können wir mit unserem Gerät die Bienen frei von Chemie und Medikamenten behandeln, was sicher auch die Bienen entlastet und die biologische Imkerei aufwertet.

      Zur Schädigung der Brut: Wir empfehlen jedem darauf zu achten, vor allem verdeckelte Brut zu behandeln, hier sitzen ja auch die Varroen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass bei der Behandlung vereinzelt unverdeckelte Maden ausfallen können (bei uns waren das ca. 10-20 Stück pro Behandlung). Diese Überleben natürlich nicht. Auch frisch gelegte Eier können dabei absterben. Dies kann man leider nicht ganz Verhindern. Man kann bei der herkömmlichen Behandlungsmethode jedoch weitaus erheblicheren Schaden anrichten.

      Der Behandlungserfolg in den Brutwaben ist bei beiden Methoden in etwa gleich, bei der Behandlung des ganzen Stockes, erreicht man natürlich auch die Milben die auf den Bienen sitzen.

      Zum Stromanschluss, man braucht 220-230 Volt, also normalen Steckdosenstrom. Ein Stromgenerator der entsprechende Leistung liefert würde auch möglich sein.

      Wir würden uns freuen wenn Sie unser Hyperthermiegerät bei der Milbenbekämpfung unterstützen könnte.

      Wir wünschen einen erfolgreichen Start ins neue Imkerjahr!

      Mit freundlichen Grüßen,

      Michael Broser

  10. Richard Guthier // 27. Dezember 2014 um 13:55 // Antworten

    Hallo Herr Broser, ich habe Golz-Beute (Kuntsch-Hoch). Ich interessiere mich für Varroa Kill II und habe folgende Frage an Sie:
    Ich habe einen Außenstand ohne Strom. Wie kann ich mit diesem Gerät arbeiten?
    MfG
    Richard Guthier

  11. Okay, das sieht interessant aus, allerdings sind 600€ für eine Heizung auch nicht gerade wenig.
    Eine gute Regelung kostet etwa 40 Euro noch 10€ für dass Gehäuse und 20 für daß Heizelement. Da sind die Entwicklungskosten doch sehr hoch angesiedelt.

    Ich bin auf einen Testbericht gespannt.

  12. Mairhofer Toni Mitterland 11 6335 Thiersee Tirol // 11. Januar 2015 um 19:24 // Antworten

    Habe grosses Interresse an Verrora Kill II bitte geben Sie mir die Kosten für das Gerät iklusive Versand und Lieferzeit bekannt vielen Dank im Vorraus verbleibe bis Bald mairhofer toni.

  13. August Sommer // 11. Januar 2015 um 23:22 // Antworten

    Da sind Imker bereit, drei- bis vierstellige Beträge auszugeben, um Symptome zu bekämpfen, anstatt gemeinsam an den – sich immer klarer abzeichnenden – völker-dezimierenden Ursachen (Giftcocktails, Monokulturelle Landw., Zucht u.a.) zu arbeiten.

    Die weitverbreitete Ignoranz und das Verständnis der Menschen gegenüber ökologischen Zusammenhängen: Man könne auf der einen Seite die Vorteile (Sammeleifer, Schwarmträgheit, geringe Stechfreudigkeit, Ertragsvolumen etc.) zum Nulltarif gegenüber der Nachteile (Varroaintolleranz, Krankheitsanfälligkeit, CCD (colony collapse disease), (amerik.) Faulbrut, …) erhaschen und züchten, zeugt von unserer vermeintlichen, kollektiven Agonie und Profitgier.

    Zum Einen handelt es sich schlussendlich hierbei um Tierversuche unter dem Deckmantel ökologischer Imkerei;
    zum Anderen wird man mit der „Bekämpfung“ der Milbe mittel- bis langfristig nicht den Bien stärken.

    Ich empfehle den Film „More than Honey“ und diverse Foren, wo man zeigen konnte, dass Bienen gegenüber der Milbe resisten werden können, so man denn in der Lage ist, Völker sterben zu lassen, anstelle an Ihnen herumzudoktern.

    Der Einsatz für eine intaktere Umwelt und einem wesensgemäßen Umgang mit diesen nützlichen, schon lang vor unserer Zeit existenten Insekten scheint mir da wohl – in unserem Sinne – der nachhaltigere Weg.

    Zum Schluß verliert, aufgrund seiner Abhängigkeit von primitiveren immer der komplexere Organismus.

  14. Hallo Herr Broser.
    Ich weiß von der Varroabekämpfung mit dem Varroa-Controller, dass bei der thermischen Behandlung die Aufrechterhaltung der Stockfeuchte für die Brut wichtig ist. Daher arbeitet der der Varroa-Controller auch mit Wasser das verdunstet wird. Ist das bei Ihrem Modell nicht erforderlich – und warum nicht?
    Herzlichen Imkergruß! Leo Weber

  15. Richard Burtscher // 2. Februar 2015 um 20:40 // Antworten

    Welche Aussenmasse hat dieses Gerät?

  16. Ich bin da doch etwas stutzig geworden, wenn der Herr seine Erfindung anpreist und zur Unterstützung erst einmal behauptet, gegen Ameisen- und Oxalsäure gäbe es schon Resistenzen.
    Auch dies ist ein Märchen… beide Säuren sind biologische Säuren, kommen immer in der Natur vor. Resistenzen entstehen beim Einsatz chemischer Medikamente von Firmen wie Bayer (Perizin).

    • Eine große Frage bleibt: wird die Fruchtbarkeit der Königin durch die Hyperthermie eventuell geschädigt ?

      @Jürgen:
      Resistenz ist vielleicht der falsche Begriff in Bezug auf die organischen Säuren, aber natürlich überleben hier immer wieder die „stärksten“ Milben – „Resilienz“ wäre also treffender; d.h. die Säure-Imkerei züchtet fleißig mit am Super-Milb.

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