Was tun bei Bienenstichen?

Bienen können auch stechen
Das beste hausmittel gegen Bienenstiche? Hitze!

Bienenstiche sind lästig und schmerzhaft. Fast jeder hat schon mal Erfahrungen damit machen können. Die Wahrscheinlichkeit von einer Biene gestochen zu werden, ist im Gegensatz zu früher aber viel geringer geworden. Grund hierfür liegt in der Züchtung der Bienen. Ein wesentliches Zuchtziel  in der heutigen Imkerei sind friedliche Bienen. Dies ist eine wesentliche Voraussetzung für die Akzeptanz der Imkerei in der Bevölkerung, eine Bienenhaltung in der Stadt wäre ohne diese moderne Eigenschaft der Völker nicht möglich. Trotzdem kommt es gelegentlich dazu, dass wir von Bienen gestochen werden.

Sollte man trotzdem mal gestochen werden, gibt es viele Mittel, welche gegen Bienenstiche helfen können. Gerne möchten wir eure Erfahrungen und Hausmittel kennenlernen.

Ich selbst habe sehr gute Erfahrungen mit Hitzeanwendung gemacht. Dabei verwende ich einen Fön und erhitze damit die Stichstelle mehrmals bis kurz zu der Schmerzgrenze. Das Bienengift Apitoxin besteht aus mehreren Proteinen. Durch Hitzeanwendung können diese Eiweise zum Teil denaturiert und unschädlich gemacht werden. Wichtig ist, die Hitzebehandlung so schnell wie möglich nach dem Stich durchzuführen Mit Hitze arbeitet auch der Bite away, ein praktisches Tool für unterwegs.

1 Kommentar

  1. Den Tipp mit der Hitzeanwendung kannte ich bisher nur von Mückenstichen. Ich war z.B. mal in Kalifornien, wo wir tatsächlich Menschen gesehen haben, die im Imkeranzug im Freien gearbeitet haben. Nicht, weil sie sich um Bienen gekümmert haben, sondern weil die Mückenplage ihnen so zugesetzt hat! Damals hatte ich immer einen Löffel und ein Feuerzeug dabei – hat gut geholfen.
    Bei Bienenstichen erinnere ich mich sofort wieder an meine Oma. Sie hat sich immer etwas Honig auf einen frischen Bienenstich gestrichen und war sicher, dass diese Methode gegen Schwellung und Schmerz hilft.

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